Schneeberg-Medaillen

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

revers

Silber (Ag) 925

22 mm

7,5 g

18,00 €

Silber (Ag) 925

25 mm

9,2 g

18,00 €

Kupfer vergoldet

25 mm

6,4 g

14,00 €

Kupfer (Cu)

25 mm

6,6 g

7,00 €

Aluminium (Al)

25 mm

2,6 g

4,00 €

1996 St. Martin am Schneeberg
1997 Pyramide mit Gezähe
1998 Schrämmender Knappe
1999 Pochwerk in Seemoos
2000 St. Barbara Schutzpatronin
2001 Knappenkirche Maria Schnee
2002 Das Gezähe
2003 Das Geleucht
2004 Stollenhunt I
2005 St. Daniel Schutzpatron
2006 Frauenhaus
2007 Kalkofen
2008 Herrenhaus
2009 Schauraum
2010 Maria Schnee
2011 Hutmann
2012 Karbidlampe
2013 Stollenhunt II

Die Motive der Schneeberg-Medaillen

Seit 1996, dem Jahr der Eröffnung der erneuerten Schutzhütte und des Schauraumes in der ehemaligen Schmiede des Bergwerkes, gibt es die Serie Schneeberg-Medaillen.

Die Münzen mit den jährlich wechselnden Motiven können mittels Spindelprägung im Schauraum am Schneeberg eigenhändig geprägt werden.

Die Münzprägung ist während der kleinen Führung (13 bis 15 Uhr) oder jederzeit nach vorheriger Absprache mit den Museumsführern oder mit dem Personal der Schutzhütte möglich.

Die Erstausgabe des Jahres 1996 zeigt auf der Vorderseite das Knappendorf St. Martin am Schneeberg mit dem ehemaligen Herrenhaus, dem Gasthaus und dem Kirchlein Maria Schnee. Die Münze von 1997 trägt die Abbildung der Pyramide am Schneeberg, die zugleich Symbol und betriebsinterner Bezugspunkt aller Stollenvermessungen ist. Auf ihrer Spitze prangt das Gezähe (Schlägel und Eisen) als Sinnbild der über 800-jährigen Bergbautradition am Schneeberg (heute Symbol für Werktätigkeit schlechthin). Und so wurde alljährlich ein einprägsames Wahrzeichen des Schneeberger Bergbaus als Abbildung für die Schneeberg-Münze gewählt. Die Rückseite ist jährlich gleich geblieben und zeigt das Wappen der gefürsteten Grafschaft Tirol; sie entspricht der historischen 20-Kreuzer-Silbermünze, die während der kurzen Regierungszeit von Andreas Hofer (*1767 +1810) in den Sommermonaten 1809 in der Prägestätte von Hall geprägt wurde.

Über viele Jahrhunderte hatte das Schneeberger Silber („argentum bonum de sneberch“, 1237) als Grundstoff für die weltbekannten Tiroler Münzen mit den „Erfindungen“ des Kreuzers und des Talers gedient. Bis 1477 erfolgte deren Prägung in Meran, später in Hall in Tirol. Mit dem Ende des Tiroler Aufstandes musste die Haller Münzstätte am 21. Oktober 1809 endgültig ihre Prägung einstellen. Das am Schneeberg gewonnene Bleierz diente hauptsächlich zur „Seigerung“ des Fahlerzes (Trennung von Silber und Kupfer) aus den Silbergruben des Unterinntales (Schwaz).